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Elternzeit bei ODC Services

Was schreibt man, wenn man einen Artikel über die Elternzeit verfassen möchte?
Das könnte ein relativ einseitiger Bericht werden – Windeln wechseln, füttern, fertig. Das würde allerdings das bestätigen, was ich von Unwissenden die letzten Tage gehört habe: Du hast ja eh nur ein Jahr Urlaub gehabt. Was macht man denn den ganzen Tag daheim?
Zunächst einmal: Ja, ich freue mich sehr, wieder im Büro zu sein, zu arbeiten, wieder unter Leuten zu sein und mein Kind morgens in der Krippe zu lassen fällt mir leichter, als ich befürchtet habe.
Wie war es also, ein Jahr Elternzeit zu genießen? Was habe ich gemacht? Was ist passiert? Ich berichte…
Ich fange am besten mit den letzten Tagen der Schwangerschaft an, an denen man wartet und hofft, dass es jetzt endlich mal losgeht, sein Kind endlich „kennenlernt“ und die Schwangerschaft dann auch bitte mal vorbei ist.

Die Schwangerschaft ist eine wirklich spannende Zeit. Man staunt immer wieder über die Natur und ihre Wunder, kann kaum fassen, dass Leben in einem heranwächst, aber sobald der errechnete Termin überschritten ist, will man dann auch, dass das kleine Wesen das „Hotel Mama“ verlässt. Mit Wassereinlagerungen in den Füßen, Händen und im Gesicht fühlte ich mich wie ein Elefant und bei 30 Grad im Schatten bin ich beim Spaziergang schon fast wie eine Schnecke gekrochen.
Eines schönen Dienstags kam ich dann ins Krankenhaus, um irgendwelche Hormone zu bekommen, die ein anderes Hormon ausstoßen, die wiederum irgendwann nach 2 – 3 Tagen zu den ersten Wehen führen. Bereits nach einem Tag hatte ich schon keine Lust mehr, alle halbe Stunde Tabletten zu schlucken und auf den Wehenschreiber zu schauen, der nichts angezeigt hat. Und wie der Zufall oder was auch immer dafür verantwortlich war, es so will – die Pillen haben nichts gebracht, aber schließlich lag ich doch noch im Kreissaal und zwar in der gleichen Nacht und nach 6 Stunden, am Mittwoch, dem 1. Juli 2009 um 5 Uhr 31, hatte ich plötzlich einen kleinen Sohn, der mich müde anschaute, als wolle er mir sagen: „Du bist also meine Mama! Gut, gut!“ Fast 10 Monate denkt man darüber nach und wartet und plötzlich schauen einen zwei große schwarze Augen an und nichts ist mehr, wie es mal war.

Die ersten Wochen waren für mich ein Auf und Ab der Gefühle – glücklich über mein Kind, fertig von irgendwie allem, genervt wegen der Besucher, die aufgrund unserer Wohnsituation nicht nur mal am Nachmittag vorbei kommen konnten, sondern gleich 1 – 2 Wochen zu Besuch blieben, müde von den schlaflosen Nächten… Schließlich müssen Mama und Kind sich auch erst aneinander gewöhnen und es zeigte sich schon recht früh – mein Sohn ist pflegeleicht und ganz die Mama in Sachen Schlaf. Im Stubenwagen eingewickelt, lag mein Sohn da und schlief, schlief, schlief… Das gab mir die Möglichkeit, den Haushalt zu machen und zu lesen. Die ersten drei Monate habe ich Bücher ohne Ende verschlungen und Spaziergänge gemacht. Zwischendrin waren noch zwei Wochen Urlaub angesagt: Eine Woche Harz mit einem 2 Monate alten Baby lief wunderbar und eine Woche Leipzig, die Familie besuchen, lief noch besser, denn hier bekam ich die Frage aller Fragen gestellt, auf Knien und mit einem schicken Diamantenring.

Maxence wurde schließlich etwas wacher, schaute sich um, beobachtete, wechselte vom Stubenwagen in das Laufgitter bzw. ins Kinderbett, schenkte mir sein erstes Lachen, brabbelte, entdeckte die Welt und blieb weiterhin ein pflegeleichtes Kind. Restaurantbesuche, kein Problem! Biergarten bei der WM, kein Problem! Freunde besuchen, kein Problem! Ich kenne ja auch Eltern, die den ganzen Tag jammern, mit einem Kind könne man kein anständiges Leben mehr führen. Ich kann dazu nur sagen: Alles eine Sache des Wollens, der Organisation und der Einstellung. Auch wenn ich vielleicht nicht ganz spontan abends ins Kino gehen kann, bin ich der Meinung, mein Kind hat mein Leben bereichert und manchmal frage ich mich, wie mein Leben vor Maxence aussah. Ich bin keine Übermutter, aber für mich hat alles im Leben einen Sinn bekommen, als Maxence auf die Welt kam.

Die letzten Monate der Elternzeit waren dann schlicht und einfach die schönsten Monate: Max konnte plötzlich krabbeln und das tat er dann auch wirklich gerne. Die Wohnung auf und ab, mir hinterher, auf der Couch, auf Ur-Opis Bauch, Sonntags im Bett, mit Brot in der Hand oder dem Spielzeug hinterher. Dabei natürlich, wie immer, die Behördengänge, das Alltägliche und die Hochzeitsplanung – immer mit Max im Schlepptau bzw. im Buggy.
Das Finale der Elternzeit war dann quasi Maxence Taufe und unsere Hochzeit. Kurzum: Ich ging als Fräulein Drägert und kam als Frau bzw. Madame Bouchon zurück. Zu deutsch heiße ich jetzt „Engelhafter Korken“ und bin damit wohl die perfekte Namensgeberin, falls wir tatsächlich mal unser eigenes Restaurant oder Bistro eröffnen.

Nach der Hochzeitsfeier ging es für eine Woche nach Kreta – zum ersten Mal ohne Kind. Es war natürlich nicht immer einfach, der Kleine hat mir auch gefehlt, aber hey, ich bin nicht nur Mama im Leben und deshalb fand ich es durchaus schön, mit meinem frisch gebackenen Ehemann auch mal allein zu sein.
Und dann waren es plötzlich nur noch 4 Wochen bis ich wieder im Büro saß und in diesen vier Wochen kamen die Fragen: Habe ich mich genug um mein Kind gekümmert, hätte ich die Zeit besser nutzen sollen? Aber im Grunde würde ich es wieder so machen.
Was mir in den letzten Wochen der Elternzeit Sorgen bereitet hat, war die Krippenplatzsuche. Mehr als ein Jahr war ich auf Wartelisten, habe ich mich vorgestellt, habe mich angemeldet, telefoniert usw. usw. und nirgends schien es einen Platz für Maxence zu geben, bis dann per Zufall, über tausend Ecken ein Platz gefunden war und unser kleiner Sonnenschein sich nun in der Eingewöhnungsphase befindet. Kind schreit morgens bei der „Übergabe“, Mama fährt ins Büro – die Elternzeit ist nun offiziell vorbei und ein neues Kapitel in Sachen Eltern-sein ist geöffnet.

Ich freue mich jedenfalls schon jetzt über den nächsten ODC-Nachwuchs von Conny und über ihre Berichte! Alles Liebe und Gute für deine Schwangerschaft und auf tollen, lieben Nachwuchs!

Nachdem der Artikel ja einen eher privaten Einblick in ein Jahr Elternzeit geliefert hat, möchte ich nun natürlich noch den Bezug zu ODC Services herstellen, denn im Grunde sieht die Elternzeit ja bei fast jeder Mama gleich aus und der Unterschied liegt dann in der Handhabe der Firma.

Es gibt ja die unterschiedlichsten Reaktionen der Arbeitgeber auf Schwangerschaften der Angestelltinnen. Wie würde nun mein Chef darauf reagieren, dass seine jüngste Angestellte höchstwahrscheinlich für längere Zeit ausfällt? Aber jede Angst war unbegründet – Christoph hat sich für mich gefreut, mir gratuliert und mir die Zeit gegeben zu entscheiden, ob ich gleich nach dem Mutterschutz wieder einsteige oder Elternzeit beanspruche. Nach ein paar Tagen des Überlegens war ich mir dann sicher, dass ein Jahr  Elternzeit genau das Richtige für Kind und Mama ist. Auch diese Entscheidung fand Christoph vernünftig und so konnten wir uns dann auf die Suche nach einer Elternzeitvertretung begeben.

Ich bin bei ODC Services ja mehr oder weniger das „Pilot-Projekt“ in Sachen Elternzeit und Schwangerschaft gewesen, da ich die  erste Mitarbeiterin war, die Mama wurde. Da muss man sich eine Menge an Informationen beschaffen, wann welcher Antrag gestellt werden muss, wie viel Urlaubstage man noch hat, was während des Mutterschutzes oder der Elternzeit passiert, wie der Einstieg hinter läuft usw. Jetzt bin ich fit in diesen Dingen und kann getrost Kolleginnen Tipps geben und jeder weiß: Christoph freut sich über jeden Nachwuchs und legt da niemandem Steine in den Weg.

Dennoch hat man manchmal Angst, dass man evt. in Vergessenheit gerät, wenn man ein Jahr nicht im Büro ist. Aber auch der Gedanke war schnell verflogen, wenn man die Kollegen mal zur Mittagspause besucht, sein Neugeborenes vorstellt, zum Oktoberfest eingeladen und auch sonst auf dem Laufenden gehalten wird. In meinem Fall hieß das ab und an mit Pfannkuchen (ich weiß, in Bayern Krapfen genannt) vorbei zu kommen, an internen Schulungen teilzunehmen oder in der firmeninternen Zeitung ODCInside mit einem zuckersüßen Artikel bestückt mit Glückwünschen bedacht zu werden.

Ich hatte nicht das Gefühl, nicht mehr Teil der Firma zu sein, als ich 12 Monate daheim war. Man hat sich bei mir erkundigt, wie es mir geht und ich habe versucht, bei Fragen oder Problemen auszuhelfen oder zu unterstützen.

An dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön für diesen tollen Gutschein für eine Hot Stone Massage zur Geburt! Das hat mich völlig umgehauen, dass man mir auf diesem Wege zu meinem Kind gratuliert und mir eine ¾ Stunde Auszeit und Erholung nach der Geburt gönnt. Ein guter Tipp für jede Frau, die gerade ein Kind

bekommen hat, denn das war Erholung pur und ich bin den Rest des Tages wie benebelt durch die Stadt gelaufen, als ich das Ganze noch Shoppen toppen wollte.

Und als wäre das nicht schon genug gewesen, kam fast ein Jahr später ein weiterer Gutschein – dieses Mal nicht nur für mich, sondern auch für meinen Mann, als Geschenk zu unserer Hochzeit! Auch hierfür noch einmal DANKE! Er ist noch nicht eingelöst, aber wir wissen schon genau, wofür er verwendet wird…

Schließlich ist er dann da – der „erste“ Arbeitstag. Mit tausend Fragen und Gedanken fuhr ich ins Büro: Wann bin ich morgens aufgestanden? Kriege ich das alles noch hin? Wie nehmen mich die Kollegen (wieder) auf? Hat sich viel geändert und was? Wie wird das, wenn ich mein Kind vor der Arbeit zur Krippe bringen muss?

Aber ein weiteres Mal stellte sich heraus, dass ich mir manchmal vielleicht zu viel Gedanken mache, denn man hat mich quasi mit offenen Armen wieder empfangen und war teilweise froh, dass mit mir vielleicht wieder etwas Ordnung ins Office Management kommt. Ob ich diese Erwartungen erfülle, wird sich noch herausstellen ;) , aber ich bin guter Dinge, denn schließlich habe ich mich wirklich sehr gefreut, wieder an meinem Schreibtisch zu sitzen und meine mir bekannten Aufgaben zu erfüllen. Dass sich die Prioritäten etwas verschieben, sobald man die Verantwortung für ein eigenes Kind hat, ist jedem klar und daher sind auch die neuen Arbeitszeiten zwar eine Umstellung, aber kein wirkliches Problem, denn die Krippen passen sich ja eher nicht an die Gewohnheiten der Arbeitsstelle an, sondern umgekehrt.

Jetzt mein Alltag also so aus (und zwar genau seit heute, da die Eingewöhnungszeit für meinen Sohn nun vorbei ist), dass ich meinen Sohn morgens in der Krippe abgebe, dann weiter ins Büro fahre, fleißig arbeite und nach Feierabend wird Maxence von mir abgeholt.

Was heißt das jetzt für ODC?

1. Ich bin wieder da – motiviert und höchstzufrieden!

2. Wer Fragen in Sachen Kindergeld, Elterngeld, Krippenplatzsuche, Anträge, Schwangerschaftsstreifenvorbeugung, Windeln usw. usw. hat, der kann sich jederzeit an mich wenden. ;)

Fresh Talents for ODC Services

After a great start into 2010 and in order to further support our growth objectives, we have recruited and want to welcome three new members to the ODC crew!

Esther Herchenröder has joined our Sales-Team as Sales Manager Germany. She brings extensive research experience from jobs at DocCheck, OpinionWay and SmartTabs. Esther used to live in Mexico for the past year where she set up her own language school serving companies whith language lessons mostly in German and English. She speaks 4 languages and holds an MBA in International Marketing from the European School of Business, Reutlingen.

The Project Management Team has a new member with Denis Kähmann joining as an intern in project management. Denis studied geography & tourism at the University of Paderborn. After moving to Munich he collected first working experience in the online sector at Cable One Multimedia and is now keen on his new role in online research! At ODC Services GmbH Denis will be responsible for supporting the project management team in customer service, programming of online surveys, conducting international market research projects and data analysis.

Carlo Morabito is fresh to our Panel Management and -Development Team. A native Italian from Catania, Sicily, Carlo started as a Support-Agent for our Italian Panel opinion-people in April 2009. Since April 2010 he’s now working with us as an intern and helps the panel-management with the administration of the panel web site and its construction. He is currently finishing his studies in communication science at the University of Catania, Italy.

The Last Supper – Ein (etwas verspäteter) Rückblick auf unsere Weihnachtsfeier

Was alle ODC Weihnachtsfeiern bis jetzt gemeinsam hatten, war, dass die Lokalität stets bis zum letzten Moment geheim gehalten wurde. Das war 2009 nicht anders. Nachdem Conny und ich allerdings bei der Auswahl ein wenig mitgemischt hatten, wussten wir natürlich Bescheid…

Allerdings war die einzige Information, die wir uns bezüglich der Weihnachtsfeier abluchsen ließen, dass wir dieses Jahr unser Essen nicht selbst würden kochen müssen, sondern ohne mit dem Finger zu rühren ein 3-Gänge Menü genießen dürften. Dieses Geheimnis war damit bei uns in besten Händen.

Am 18.12. gegen 16 Uhr fing alles mit dem ODC Jahresabschlussmeeting an. Zur Einstimmung gab es eine kurze „das fand ich 2009 gut/ weniger gut“ – Runde. Danach war ziemlich klar, 2009 lief für die meisten besser, als sie es sich zu Jahresbeginn ausgemalt hatten. Christoph Irmer untermauerte dies mit einer kleinen Präsentation mit Zahlen und Fakten und stimmte uns schon ein wenig auf das ein, was 2010 auf uns wartet.

Danach gingen wir bei Glühwein, Lebkuchen und Keksen dann endlich zum gemütlichen Teil über. D.h. die Geschenke unserer Kunden wurden unter allen ODClern verlost. Wein, Süßigkeiten, Wanduhren, Porzellan waren bald verteilt, der Glühwein geleert und damit waren alle bereit für einen schönen Abend und lecker Essen.

16 ODCler, darunter unsere Teamassistentin Angélique, die sich ja eigentlich gerade im Mutterschutz befindet, machten sich auf den Weg. Nach hartnäckigen Fragen, wo denn das Weihnachtsessen stattfinden würde, lüfteten wir in der Tram das Geheimnis. Das „Last Supper“ war unser Ziel.

Ein Restaurant, das dem Namen nach zwar eher was fürs Osteressen gewesen wäre, was aber auch bekannt ist für seine originelle Deko in Form von Marienbildern aller Art, für gutaussehende und tätowierte Köche und Kellner , die eine Vorliebe für guten Wein, Jägermeister und Heavy Metall haben und natürlich für sein hervorragendes Essen.

Alle hatten sich schick gemacht und ließen sich Rindercarpaccio, Hirschragout mit Wirsing, Ente mit Rotkraut, Dorade, Rindersteak und als Dessert Creme Brulee, Lebkucheneis auf Pflaumensauce und vieles mehr schmecken. Die Weingläser wurden unaufhörlich gefüllt und die sympathischen Kellner ließen auch den Jägermeisterstrom nicht versiegen. Die Runde war bald satt und bester Stimmung, was den perfekten Rahmen lieferte um ein wenig aus dem Nähkästen zu plaudern bzw. sich über Gott und die Welt zu unterhalten mal ganz fern von Marktforschung und Panels.  

Sprich: Bei interessanten Gesprächen kamen sich die ODCler nach den vorangegangenen arbeitsreichen Monaten näher und tauschten sich über Privates und Persönliches aus, was nicht nur interessant, sondern auch sehr amüsant war. Dadurch verging die Zeit wie im Flug und gegen 2 Uhr morgens nahmen sich die letzten, nach einigen Diskussionen, wer in welche Richtung fährt, ein Taxi nach Hause. Was der Taxifahrer allerdings über Conny, Bender und mich gedacht hat, möchte ich erst gar nicht wissen, so wohlgelaunt wie wir waren.
Um halb drei lag ich im Bett, satt, zufrieden und sehr erstaunt darüber, wie schnell die Zeit vergangen war.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern der Inside ODC für das Jahr 2010 genug Zeit für gute Gespräche und kurzweilige Abende in anregender Gesellschaft.



Let’s Do the FAMS – Ausbildung bei ODC Services

Es fühlt sich an als wäre es gestern gewesen, als ich einen Artikel für die Inside ODC geschrieben habe, in dem ich ein tolles erstes halbes Jahr meiner Ausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung (was für ein langes Wort… ich benutze ab sofort nur noch die Abkürzung FAMS) für beendet erklärte.

Am 1. März ist ein weiteres Jahr geschafft und ich fühle mich noch genauso wohl wie damals.

Was muss man in der Ausbildung zum FAMS eigentlich lernen, bzw. wie ist dieser Beruf definiert?

„FAMS sind beteiligt an der Organisation und Durchführung von Marktstudien und Forschungsprojekten der empirischen Sozialforschung. Sie beschaffen Daten, bereiten sie auf, werten sie aus und bereiten Berichte und Präsentationen der Ergebnisse vor.“

(Quelle: Arbeitsagentur)

Klingt tatsächlich nach Marktforschung… :-)

Während meiner bisherigen Ausbildung habe ich also gelernt was es heißt ein Online-Felddienstleister zu sein und welche Stellung ein solches Unternehmen auf dem Markt einnimmt. Von der Rekrutierung und Panelpflege über kundenorientiertes Denken, Machbarkeitskalkulationen und Angebotserstellung bis hin zur Programmierung, Feldarbeit und der Datenaufbereitung, über all diese Dinge habe ich in meiner Zeit bei ODC viel erfahren. Da mir der Umgang mit Zahlen, Statistiken und Kalkulationen aber auch die Kundenorientierung Spaß machen, habe ich hier einen Ausbildungsplatz gefunden der wie geschaffen für mich ist!

Über die Hälfte meiner Ausbildungszeit ist also vorbei (glücklicherweise durfte ich von 3 auf 2½ Jahre verkürzen) und ab jetzt geht es rasend schnell. Am 3. März steht die Zwischenprüfung an und schon im November die noch viel wichtigere Abschlussprüfung, mit der ich dann meine Ausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung offiziell abgeschlossen habe.

Apropos Ausbildung abgeschlossen! Anfang des Jahres hat mir Christoph Irmer mitgeteilt dass ich auch nach meiner Ausbildung einen Platz im ODC-Team einnehmen könnte. Diese Angebot habe ich dankend angenommen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit im Sales-Team unterkommen.

Und kaum ist meine Zukunft geklärt, bieten wir auch schon wieder der/dem Nächsten die Chance, den Beruf der/des Fachangestellten zur/zum Markt- und Sozialforscher/in zu erlernen!

ODC bildet auch 2010 wieder aus und die Suche nach meiner Nachfolgerin/meinem Nachfolger ist in vollem Gange.

Eine Ausbildung bei ODC bedeutet Zusammenarbeit mit einem jungen, offenen und freundlichen Team, viel Abwechslung, Mitspracherecht in vielen Bereichen und natürlich auch gelegentliche Matches am Kicker!
Ich weiß, ich würde mich wieder bei ODC bewerben (ob ich wohl wieder unterschreiben dürfte?) und ich freue mich auf ein neues Mitglied im ODC-Team. Mögliche Bewerber/Innen dürfen sich auch gerne persönlich an mich wenden, wenn sie Fragen zum Unternehmen und/oder zur Ausbildung haben! Meine Kontaktdaten findet Ihr hier!

Einen kleinen Einblick in meine tägliche Arbeit bzw. auch Nicht-Arbeit soll diese kleine Fotogallerie liefern:

Wenn Marktforscher radln…

Nachdem Christoph Irmer sich im März bereit erklärt hatte beim Radklassiker „Rund um Köln“ mitzufahren hat ihn das „Radrennfieber“ gepackt.

Velonale

Als also im Juli die „Velonale München“ anstand, sprühte Christoph vor Tatendrang. Aus dem restlichen ODC-Team meldeten sich lediglich zwei weitere (mehr oder weniger) mutige „Radler“. Jonathan der Praktikant und ich, der Azubi. Unterstützen sollte uns Marcus Dreyer vom Team Skopos. Sofort wurden die „Renner“ entstaubt, etliche Trainingseinheiten geplant und ODC-Radtrikots bestellt….
Die Radtrikots kamen, für das gute Aussehen war also gesorgt. Trainiert haben wir letztendlich nur zweimal, einmal eine etwas lockerere Mountainbike-Tour entlang der Isar und das andere mal eine Tour mit dem Rennrad ins Münchner Umland.

Nach diesen beiden eher weniger anstrengenden Trainingseinheiten traf Jonny, die (wohl sehr vernünftige) Entscheidung, aufgrund seines konditionellen Zustands beim Rennen nicht an den Start zu gehen.

Für die verbliebenen 2, also Christoph und mich war es dann endlich soweit. Der „große Tag“ war gekommen. Da das Rennen bereits um 9 Uhr starten sollte hieß es früh aufstehen. Voll motiviert, bestens vorbereitet und zugegebener weise auch noch etwas müde warteten die drei übrig geblieben Mitglieder des ODC/Skopos-Teams auf den Startschuss.
Dann ging es los, bei sonnigem Wetter wurden wir auf die 3 x 20 km lange Strecke geschickt. Christoph legte von Beginn an gleich richtig los, sodass Marcus Dreyer und ich ihn ziehen lassen mussten und schnell aus den Augen verloren. Wir beide hefteten uns dann an eine etwas größere Gruppe und hingen uns in deren Windschatten. Was das für eine Hilfe war sollte ich erst später bemerken.

Während der ersten Runde hieß es erst mal sich an das „Renn-Feeling“ zu gewöhnen und das Fahren im Windschatten zu lernen. Bis dahin konnte ich auch noch (für meine Verhältnisse) sehr gut mithalten.

Der erste Gedanke ans aufhören kam Ende der zweiten Runde als ich abreißen lassen musste und die volle Kraft des Windes zu spüren bekam. Und trotzdem, dank Kämpferherz und der Angst vor Spott und Hohn des Chefs hielt ich die letzte Runde auch ohne Windschatten durch und erreichte nach 60 km und 1:47:50 h sichtlich erschöpft aber auch ein wenig stolz das Ziel. Ein Schnitt von 33.38 km/h kann sich im ersten Rennen sehen lassen.

Mit 1:30:15,9 (Christoph) und 1:35:49,7 (Marcus Dreyer) waren meine beiden Teamkollegen deutlich schneller als ich.

Im Zielbereich gab es ein reichhaltiges Angebot an Obst, Powerdrinks und Fitnessriegel was ich im Hinblick auf ein Fußballspiel am Nachmittag auch ausgiebig nutzte.

Insgesamt war das Rennen eine tolle Erfahrung und dennoch wollte ich meine Karriere als Rennradfahrer nach nur einem Rennen wieder beenden, doch wer weiß ob ich mich nicht nächstes Jahr doch wieder von Christoph überreden lasse, er ist ja der Chef.