
Was alle ODC Weihnachtsfeiern bis jetzt gemeinsam hatten, war, dass die Lokalität stets bis zum letzten Moment geheim gehalten wurde. Das war 2009 nicht anders. Nachdem Conny und ich allerdings bei der Auswahl ein wenig mitgemischt hatten, wussten wir natürlich Bescheid…
Allerdings war die einzige Information, die wir uns bezüglich der Weihnachtsfeier abluchsen ließen, dass wir dieses Jahr unser Essen nicht selbst würden kochen müssen, sondern ohne mit dem Finger zu rühren ein 3-Gänge Menü genießen dürften. Dieses Geheimnis war damit bei uns in besten Händen.
Am 18.12. gegen 16 Uhr fing alles mit dem ODC Jahresabschlussmeeting an. Zur Einstimmung gab es eine kurze „das fand ich 2009 gut/ weniger gut“ – Runde. Danach war ziemlich klar, 2009 lief für die meisten besser, als sie es sich zu Jahresbeginn ausgemalt hatten. Christoph Irmer untermauerte dies mit einer kleinen Präsentation mit Zahlen und Fakten und stimmte uns schon ein wenig auf das ein, was 2010 auf uns wartet.
Danach gingen wir bei Glühwein, Lebkuchen und Keksen dann endlich zum gemütlichen Teil über. D.h. die Geschenke unserer Kunden wurden unter allen ODClern verlost. Wein, Süßigkeiten, Wanduhren, Porzellan waren bald verteilt, der Glühwein geleert und damit waren alle bereit für einen schönen Abend und lecker Essen.
16 ODCler, darunter unsere Teamassistentin Angélique, die sich ja eigentlich gerade im Mutterschutz befindet, machten sich auf den Weg. Nach hartnäckigen Fragen, wo denn das Weihnachtsessen stattfinden würde, lüfteten wir in der Tram das Geheimnis. Das „Last Supper“ war unser Ziel.
Ein Restaurant, das dem Namen nach zwar eher was fürs Osteressen gewesen wäre, was aber auch bekannt ist für seine originelle Deko in Form von Marienbildern aller Art, für gutaussehende und tätowierte Köche und Kellner , die eine Vorliebe für guten Wein, Jägermeister und Heavy Metall haben und natürlich für sein hervorragendes Essen.
Alle hatten sich schick gemacht und ließen sich Rindercarpaccio, Hirschragout mit Wirsing, Ente mit Rotkraut, Dorade, Rindersteak und als Dessert Creme Brulee, Lebkucheneis auf Pflaumensauce und vieles mehr schmecken. Die Weingläser wurden unaufhörlich gefüllt und die sympathischen Kellner ließen auch den Jägermeisterstrom nicht versiegen. Die Runde war bald satt und bester Stimmung, was den perfekten Rahmen lieferte um ein wenig aus dem Nähkästen zu plaudern bzw. sich über Gott und die Welt zu unterhalten mal ganz fern von Marktforschung und Panels.
Sprich: Bei interessanten Gesprächen kamen sich die ODCler nach den vorangegangenen arbeitsreichen Monaten näher und tauschten sich über Privates und Persönliches aus, was nicht nur interessant, sondern auch sehr amüsant war. Dadurch verging die Zeit wie im Flug und gegen 2 Uhr morgens nahmen sich die letzten, nach einigen Diskussionen, wer in welche Richtung fährt, ein Taxi nach Hause. Was der Taxifahrer allerdings über Conny, Bender und mich gedacht hat, möchte ich erst gar nicht wissen, so wohlgelaunt wie wir waren.
Um halb drei lag ich im Bett, satt, zufrieden und sehr erstaunt darüber, wie schnell die Zeit vergangen war.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern der Inside ODC für das Jahr 2010 genug Zeit für gute Gespräche und kurzweilige Abende in anregender Gesellschaft.


