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Let’s Do the FAMS – Ausbildung bei ODC Services

Es fühlt sich an als wäre es gestern gewesen, als ich einen Artikel für die Inside ODC geschrieben habe, in dem ich ein tolles erstes halbes Jahr meiner Ausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung (was für ein langes Wort… ich benutze ab sofort nur noch die Abkürzung FAMS) für beendet erklärte.

Am 1. März ist ein weiteres Jahr geschafft und ich fühle mich noch genauso wohl wie damals.

Was muss man in der Ausbildung zum FAMS eigentlich lernen, bzw. wie ist dieser Beruf definiert?

„FAMS sind beteiligt an der Organisation und Durchführung von Marktstudien und Forschungsprojekten der empirischen Sozialforschung. Sie beschaffen Daten, bereiten sie auf, werten sie aus und bereiten Berichte und Präsentationen der Ergebnisse vor.“

(Quelle: Arbeitsagentur)

Klingt tatsächlich nach Marktforschung… :-)

Während meiner bisherigen Ausbildung habe ich also gelernt was es heißt ein Online-Felddienstleister zu sein und welche Stellung ein solches Unternehmen auf dem Markt einnimmt. Von der Rekrutierung und Panelpflege über kundenorientiertes Denken, Machbarkeitskalkulationen und Angebotserstellung bis hin zur Programmierung, Feldarbeit und der Datenaufbereitung, über all diese Dinge habe ich in meiner Zeit bei ODC viel erfahren. Da mir der Umgang mit Zahlen, Statistiken und Kalkulationen aber auch die Kundenorientierung Spaß machen, habe ich hier einen Ausbildungsplatz gefunden der wie geschaffen für mich ist!

Über die Hälfte meiner Ausbildungszeit ist also vorbei (glücklicherweise durfte ich von 3 auf 2½ Jahre verkürzen) und ab jetzt geht es rasend schnell. Am 3. März steht die Zwischenprüfung an und schon im November die noch viel wichtigere Abschlussprüfung, mit der ich dann meine Ausbildung zum Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung offiziell abgeschlossen habe.

Apropos Ausbildung abgeschlossen! Anfang des Jahres hat mir Christoph Irmer mitgeteilt dass ich auch nach meiner Ausbildung einen Platz im ODC-Team einnehmen könnte. Diese Angebot habe ich dankend angenommen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit im Sales-Team unterkommen.

Und kaum ist meine Zukunft geklärt, bieten wir auch schon wieder der/dem Nächsten die Chance, den Beruf der/des Fachangestellten zur/zum Markt- und Sozialforscher/in zu erlernen!

ODC bildet auch 2010 wieder aus und die Suche nach meiner Nachfolgerin/meinem Nachfolger ist in vollem Gange.

Eine Ausbildung bei ODC bedeutet Zusammenarbeit mit einem jungen, offenen und freundlichen Team, viel Abwechslung, Mitspracherecht in vielen Bereichen und natürlich auch gelegentliche Matches am Kicker!
Ich weiß, ich würde mich wieder bei ODC bewerben (ob ich wohl wieder unterschreiben dürfte?) und ich freue mich auf ein neues Mitglied im ODC-Team. Mögliche Bewerber/Innen dürfen sich auch gerne persönlich an mich wenden, wenn sie Fragen zum Unternehmen und/oder zur Ausbildung haben! Meine Kontaktdaten findet Ihr hier!

Einen kleinen Einblick in meine tägliche Arbeit bzw. auch Nicht-Arbeit soll diese kleine Fotogallerie liefern:

Wenn Marktforscher radln…

Nachdem Christoph Irmer sich im März bereit erklärt hatte beim Radklassiker „Rund um Köln“ mitzufahren hat ihn das „Radrennfieber“ gepackt.

Velonale

Als also im Juli die „Velonale München“ anstand, sprühte Christoph vor Tatendrang. Aus dem restlichen ODC-Team meldeten sich lediglich zwei weitere (mehr oder weniger) mutige „Radler“. Jonathan der Praktikant und ich, der Azubi. Unterstützen sollte uns Marcus Dreyer vom Team Skopos. Sofort wurden die „Renner“ entstaubt, etliche Trainingseinheiten geplant und ODC-Radtrikots bestellt….
Die Radtrikots kamen, für das gute Aussehen war also gesorgt. Trainiert haben wir letztendlich nur zweimal, einmal eine etwas lockerere Mountainbike-Tour entlang der Isar und das andere mal eine Tour mit dem Rennrad ins Münchner Umland.

Nach diesen beiden eher weniger anstrengenden Trainingseinheiten traf Jonny, die (wohl sehr vernünftige) Entscheidung, aufgrund seines konditionellen Zustands beim Rennen nicht an den Start zu gehen.

Für die verbliebenen 2, also Christoph und mich war es dann endlich soweit. Der „große Tag“ war gekommen. Da das Rennen bereits um 9 Uhr starten sollte hieß es früh aufstehen. Voll motiviert, bestens vorbereitet und zugegebener weise auch noch etwas müde warteten die drei übrig geblieben Mitglieder des ODC/Skopos-Teams auf den Startschuss.
Dann ging es los, bei sonnigem Wetter wurden wir auf die 3 x 20 km lange Strecke geschickt. Christoph legte von Beginn an gleich richtig los, sodass Marcus Dreyer und ich ihn ziehen lassen mussten und schnell aus den Augen verloren. Wir beide hefteten uns dann an eine etwas größere Gruppe und hingen uns in deren Windschatten. Was das für eine Hilfe war sollte ich erst später bemerken.

Während der ersten Runde hieß es erst mal sich an das „Renn-Feeling“ zu gewöhnen und das Fahren im Windschatten zu lernen. Bis dahin konnte ich auch noch (für meine Verhältnisse) sehr gut mithalten.

Der erste Gedanke ans aufhören kam Ende der zweiten Runde als ich abreißen lassen musste und die volle Kraft des Windes zu spüren bekam. Und trotzdem, dank Kämpferherz und der Angst vor Spott und Hohn des Chefs hielt ich die letzte Runde auch ohne Windschatten durch und erreichte nach 60 km und 1:47:50 h sichtlich erschöpft aber auch ein wenig stolz das Ziel. Ein Schnitt von 33.38 km/h kann sich im ersten Rennen sehen lassen.

Mit 1:30:15,9 (Christoph) und 1:35:49,7 (Marcus Dreyer) waren meine beiden Teamkollegen deutlich schneller als ich.

Im Zielbereich gab es ein reichhaltiges Angebot an Obst, Powerdrinks und Fitnessriegel was ich im Hinblick auf ein Fußballspiel am Nachmittag auch ausgiebig nutzte.

Insgesamt war das Rennen eine tolle Erfahrung und dennoch wollte ich meine Karriere als Rennradfahrer nach nur einem Rennen wieder beenden, doch wer weiß ob ich mich nicht nächstes Jahr doch wieder von Christoph überreden lasse, er ist ja der Chef.