A suppliers dilemma – What to do with badly designed online studies from clients?

It can happen all the time and of course it did happen before, that we had to refuse to start an online study because of a very, very bad study design. Nevertheless, this time I thought I’d write some short notes on it, simply because I think that this issue is very important and somehow underestimated.

And of course I’m posting this blog-entry because I hope to get a discussion started and hear back your thoughts on this issue!

In a nutshell this is what happened: We won a project from a client, which sounded fair and easy in the very beginning. During our project managers test of the survey we found the whole study design to be more or less one big grid question and including a plausibility-check at the very end of one page. This check would exclude all panelists who would not answer a certain grid-item with a certain scale-item (where the right answer had nothing to do with a candid answer on that certain item).

Don’t get me wrong, I completely agree with plausibility-checks but I do also believe that researchers need to make sure, that surveys are engaging or – if this is not possible for any reason – at least not disencouraging. But the combination of a very long and boring survey and a plausibility-check if respondents would not keep up their concentration over a bunch of grid questions with up to 30 items, isn’t something which I think is helpful for better data quality.

I agree that online panel providers are responsible for panel quality and maintenance but my point is that good data quality can only be delivered if – next to a quality panel – the study design delivers good quality as well. If there is a lack on questionnaire-quality, we cannot be responsible for high drop-out rates or cheaters. BTW: I think we cannot even name those cheaters who are “straightlining” due to fact that the same-looking odd grid question is asked (of course slightly modificated) 3-5 pages in a row where people would have to scroll down on every page to see the last items. Would you remain to answer seriously and with the same concentration after the 20th item?

Back to the story: We finally decided not to start this project and – as it looks right now – lost an interesting client. It wasn’t just the fact that the study design was that bad, but also that participants would have been excluded if they – in my opinion understandably – would have lost concentration at some point of the survey and therefore would have been the ones to be blamed for a disencouraging and bad survey design. Putting high quality expectations on a fieldwork provider but in return not delivering quality in the study design didn’t seem to be a fair deal for us. Especially not, as we would have been the ones to pay for it due to high dropout- and “cheater”-rates.

Now I would be interested in your thoughts: Would you field such a survey? Would you – as a client – expect your panel-provider to start a project like that? Would you accept even major changes on your survey design? How do you cope with issues like that?

Elternzeit bei ODC Services

Was schreibt man, wenn man einen Artikel über die Elternzeit verfassen möchte?
Das könnte ein relativ einseitiger Bericht werden – Windeln wechseln, füttern, fertig. Das würde allerdings das bestätigen, was ich von Unwissenden die letzten Tage gehört habe: Du hast ja eh nur ein Jahr Urlaub gehabt. Was macht man denn den ganzen Tag daheim?
Zunächst einmal: Ja, ich freue mich sehr, wieder im Büro zu sein, zu arbeiten, wieder unter Leuten zu sein und mein Kind morgens in der Krippe zu lassen fällt mir leichter, als ich befürchtet habe.
Wie war es also, ein Jahr Elternzeit zu genießen? Was habe ich gemacht? Was ist passiert? Ich berichte…
Ich fange am besten mit den letzten Tagen der Schwangerschaft an, an denen man wartet und hofft, dass es jetzt endlich mal losgeht, sein Kind endlich „kennenlernt“ und die Schwangerschaft dann auch bitte mal vorbei ist.

Die Schwangerschaft ist eine wirklich spannende Zeit. Man staunt immer wieder über die Natur und ihre Wunder, kann kaum fassen, dass Leben in einem heranwächst, aber sobald der errechnete Termin überschritten ist, will man dann auch, dass das kleine Wesen das „Hotel Mama“ verlässt. Mit Wassereinlagerungen in den Füßen, Händen und im Gesicht fühlte ich mich wie ein Elefant und bei 30 Grad im Schatten bin ich beim Spaziergang schon fast wie eine Schnecke gekrochen.
Eines schönen Dienstags kam ich dann ins Krankenhaus, um irgendwelche Hormone zu bekommen, die ein anderes Hormon ausstoßen, die wiederum irgendwann nach 2 – 3 Tagen zu den ersten Wehen führen. Bereits nach einem Tag hatte ich schon keine Lust mehr, alle halbe Stunde Tabletten zu schlucken und auf den Wehenschreiber zu schauen, der nichts angezeigt hat. Und wie der Zufall oder was auch immer dafür verantwortlich war, es so will – die Pillen haben nichts gebracht, aber schließlich lag ich doch noch im Kreissaal und zwar in der gleichen Nacht und nach 6 Stunden, am Mittwoch, dem 1. Juli 2009 um 5 Uhr 31, hatte ich plötzlich einen kleinen Sohn, der mich müde anschaute, als wolle er mir sagen: „Du bist also meine Mama! Gut, gut!“ Fast 10 Monate denkt man darüber nach und wartet und plötzlich schauen einen zwei große schwarze Augen an und nichts ist mehr, wie es mal war.

Die ersten Wochen waren für mich ein Auf und Ab der Gefühle – glücklich über mein Kind, fertig von irgendwie allem, genervt wegen der Besucher, die aufgrund unserer Wohnsituation nicht nur mal am Nachmittag vorbei kommen konnten, sondern gleich 1 – 2 Wochen zu Besuch blieben, müde von den schlaflosen Nächten… Schließlich müssen Mama und Kind sich auch erst aneinander gewöhnen und es zeigte sich schon recht früh – mein Sohn ist pflegeleicht und ganz die Mama in Sachen Schlaf. Im Stubenwagen eingewickelt, lag mein Sohn da und schlief, schlief, schlief… Das gab mir die Möglichkeit, den Haushalt zu machen und zu lesen. Die ersten drei Monate habe ich Bücher ohne Ende verschlungen und Spaziergänge gemacht. Zwischendrin waren noch zwei Wochen Urlaub angesagt: Eine Woche Harz mit einem 2 Monate alten Baby lief wunderbar und eine Woche Leipzig, die Familie besuchen, lief noch besser, denn hier bekam ich die Frage aller Fragen gestellt, auf Knien und mit einem schicken Diamantenring.

Maxence wurde schließlich etwas wacher, schaute sich um, beobachtete, wechselte vom Stubenwagen in das Laufgitter bzw. ins Kinderbett, schenkte mir sein erstes Lachen, brabbelte, entdeckte die Welt und blieb weiterhin ein pflegeleichtes Kind. Restaurantbesuche, kein Problem! Biergarten bei der WM, kein Problem! Freunde besuchen, kein Problem! Ich kenne ja auch Eltern, die den ganzen Tag jammern, mit einem Kind könne man kein anständiges Leben mehr führen. Ich kann dazu nur sagen: Alles eine Sache des Wollens, der Organisation und der Einstellung. Auch wenn ich vielleicht nicht ganz spontan abends ins Kino gehen kann, bin ich der Meinung, mein Kind hat mein Leben bereichert und manchmal frage ich mich, wie mein Leben vor Maxence aussah. Ich bin keine Übermutter, aber für mich hat alles im Leben einen Sinn bekommen, als Maxence auf die Welt kam.

Die letzten Monate der Elternzeit waren dann schlicht und einfach die schönsten Monate: Max konnte plötzlich krabbeln und das tat er dann auch wirklich gerne. Die Wohnung auf und ab, mir hinterher, auf der Couch, auf Ur-Opis Bauch, Sonntags im Bett, mit Brot in der Hand oder dem Spielzeug hinterher. Dabei natürlich, wie immer, die Behördengänge, das Alltägliche und die Hochzeitsplanung – immer mit Max im Schlepptau bzw. im Buggy.
Das Finale der Elternzeit war dann quasi Maxence Taufe und unsere Hochzeit. Kurzum: Ich ging als Fräulein Drägert und kam als Frau bzw. Madame Bouchon zurück. Zu deutsch heiße ich jetzt „Engelhafter Korken“ und bin damit wohl die perfekte Namensgeberin, falls wir tatsächlich mal unser eigenes Restaurant oder Bistro eröffnen.

Nach der Hochzeitsfeier ging es für eine Woche nach Kreta – zum ersten Mal ohne Kind. Es war natürlich nicht immer einfach, der Kleine hat mir auch gefehlt, aber hey, ich bin nicht nur Mama im Leben und deshalb fand ich es durchaus schön, mit meinem frisch gebackenen Ehemann auch mal allein zu sein.
Und dann waren es plötzlich nur noch 4 Wochen bis ich wieder im Büro saß und in diesen vier Wochen kamen die Fragen: Habe ich mich genug um mein Kind gekümmert, hätte ich die Zeit besser nutzen sollen? Aber im Grunde würde ich es wieder so machen.
Was mir in den letzten Wochen der Elternzeit Sorgen bereitet hat, war die Krippenplatzsuche. Mehr als ein Jahr war ich auf Wartelisten, habe ich mich vorgestellt, habe mich angemeldet, telefoniert usw. usw. und nirgends schien es einen Platz für Maxence zu geben, bis dann per Zufall, über tausend Ecken ein Platz gefunden war und unser kleiner Sonnenschein sich nun in der Eingewöhnungsphase befindet. Kind schreit morgens bei der „Übergabe“, Mama fährt ins Büro – die Elternzeit ist nun offiziell vorbei und ein neues Kapitel in Sachen Eltern-sein ist geöffnet.

Ich freue mich jedenfalls schon jetzt über den nächsten ODC-Nachwuchs von Conny und über ihre Berichte! Alles Liebe und Gute für deine Schwangerschaft und auf tollen, lieben Nachwuchs!

Nachdem der Artikel ja einen eher privaten Einblick in ein Jahr Elternzeit geliefert hat, möchte ich nun natürlich noch den Bezug zu ODC Services herstellen, denn im Grunde sieht die Elternzeit ja bei fast jeder Mama gleich aus und der Unterschied liegt dann in der Handhabe der Firma.

Es gibt ja die unterschiedlichsten Reaktionen der Arbeitgeber auf Schwangerschaften der Angestelltinnen. Wie würde nun mein Chef darauf reagieren, dass seine jüngste Angestellte höchstwahrscheinlich für längere Zeit ausfällt? Aber jede Angst war unbegründet – Christoph hat sich für mich gefreut, mir gratuliert und mir die Zeit gegeben zu entscheiden, ob ich gleich nach dem Mutterschutz wieder einsteige oder Elternzeit beanspruche. Nach ein paar Tagen des Überlegens war ich mir dann sicher, dass ein Jahr  Elternzeit genau das Richtige für Kind und Mama ist. Auch diese Entscheidung fand Christoph vernünftig und so konnten wir uns dann auf die Suche nach einer Elternzeitvertretung begeben.

Ich bin bei ODC Services ja mehr oder weniger das „Pilot-Projekt“ in Sachen Elternzeit und Schwangerschaft gewesen, da ich die  erste Mitarbeiterin war, die Mama wurde. Da muss man sich eine Menge an Informationen beschaffen, wann welcher Antrag gestellt werden muss, wie viel Urlaubstage man noch hat, was während des Mutterschutzes oder der Elternzeit passiert, wie der Einstieg hinter läuft usw. Jetzt bin ich fit in diesen Dingen und kann getrost Kolleginnen Tipps geben und jeder weiß: Christoph freut sich über jeden Nachwuchs und legt da niemandem Steine in den Weg.

Dennoch hat man manchmal Angst, dass man evt. in Vergessenheit gerät, wenn man ein Jahr nicht im Büro ist. Aber auch der Gedanke war schnell verflogen, wenn man die Kollegen mal zur Mittagspause besucht, sein Neugeborenes vorstellt, zum Oktoberfest eingeladen und auch sonst auf dem Laufenden gehalten wird. In meinem Fall hieß das ab und an mit Pfannkuchen (ich weiß, in Bayern Krapfen genannt) vorbei zu kommen, an internen Schulungen teilzunehmen oder in der firmeninternen Zeitung ODCInside mit einem zuckersüßen Artikel bestückt mit Glückwünschen bedacht zu werden.

Ich hatte nicht das Gefühl, nicht mehr Teil der Firma zu sein, als ich 12 Monate daheim war. Man hat sich bei mir erkundigt, wie es mir geht und ich habe versucht, bei Fragen oder Problemen auszuhelfen oder zu unterstützen.

An dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön für diesen tollen Gutschein für eine Hot Stone Massage zur Geburt! Das hat mich völlig umgehauen, dass man mir auf diesem Wege zu meinem Kind gratuliert und mir eine ¾ Stunde Auszeit und Erholung nach der Geburt gönnt. Ein guter Tipp für jede Frau, die gerade ein Kind

bekommen hat, denn das war Erholung pur und ich bin den Rest des Tages wie benebelt durch die Stadt gelaufen, als ich das Ganze noch Shoppen toppen wollte.

Und als wäre das nicht schon genug gewesen, kam fast ein Jahr später ein weiterer Gutschein – dieses Mal nicht nur für mich, sondern auch für meinen Mann, als Geschenk zu unserer Hochzeit! Auch hierfür noch einmal DANKE! Er ist noch nicht eingelöst, aber wir wissen schon genau, wofür er verwendet wird…

Schließlich ist er dann da – der „erste“ Arbeitstag. Mit tausend Fragen und Gedanken fuhr ich ins Büro: Wann bin ich morgens aufgestanden? Kriege ich das alles noch hin? Wie nehmen mich die Kollegen (wieder) auf? Hat sich viel geändert und was? Wie wird das, wenn ich mein Kind vor der Arbeit zur Krippe bringen muss?

Aber ein weiteres Mal stellte sich heraus, dass ich mir manchmal vielleicht zu viel Gedanken mache, denn man hat mich quasi mit offenen Armen wieder empfangen und war teilweise froh, dass mit mir vielleicht wieder etwas Ordnung ins Office Management kommt. Ob ich diese Erwartungen erfülle, wird sich noch herausstellen ;) , aber ich bin guter Dinge, denn schließlich habe ich mich wirklich sehr gefreut, wieder an meinem Schreibtisch zu sitzen und meine mir bekannten Aufgaben zu erfüllen. Dass sich die Prioritäten etwas verschieben, sobald man die Verantwortung für ein eigenes Kind hat, ist jedem klar und daher sind auch die neuen Arbeitszeiten zwar eine Umstellung, aber kein wirkliches Problem, denn die Krippen passen sich ja eher nicht an die Gewohnheiten der Arbeitsstelle an, sondern umgekehrt.

Jetzt mein Alltag also so aus (und zwar genau seit heute, da die Eingewöhnungszeit für meinen Sohn nun vorbei ist), dass ich meinen Sohn morgens in der Krippe abgebe, dann weiter ins Büro fahre, fleißig arbeite und nach Feierabend wird Maxence von mir abgeholt.

Was heißt das jetzt für ODC?

1. Ich bin wieder da – motiviert und höchstzufrieden!

2. Wer Fragen in Sachen Kindergeld, Elterngeld, Krippenplatzsuche, Anträge, Schwangerschaftsstreifenvorbeugung, Windeln usw. usw. hat, der kann sich jederzeit an mich wenden. ;)

A Story Of Balls, Barbeques & Beer… the ODC World Cup Party

Yesterday saw a great occasion take place……no not just the sensational way in which England progressed to the last 16 of the Worldcup, but the ODC Worldcup party!
Taking central stage at the grill was Christoph Irmer, who showed that even though the Germans are not quite Weltmeisters ( yet) they certaintly are Grillmeisters!
Everybody chipped in providing Salads and Desserts, all washed down with plentiful amounts of Beer.

The English contingent, were already celebrating the fact that they had progressed, but there was still all to play for for the Germans as the Game kicked off.

The tensions mounted, until a beautifully struck left footed shot by Özil ( a very close look alike to Golem from Lord of the Rings) relaxed the audience. As the game came to an end, there was a dawning reallisation amongst the assembled multi-national crowd, that an interesting duel between England and Germany was due to take place that following Sunday. Everyone was in fine voice, and the singing of various football chants carried on into the night.

Lots of fun was had by all, but it is clear to say that on Monday either 90% of the office are going to be happy with the result, or…maybe just maybe..England continue their march towards world cup glory!

A hitchhiker’s guide to satisfied panelists and better panel performance

Letzten Dezember hatte Christoph Irmer in diesem Blog eine Artikelserie (Quo Vadis Online Panels Teil 1, Teil 2 und Teil 3) veröffentlicht, in der er ganz grundsätzlich die Praxis der Panelanbieter auf den Prüfstand stellte. Zum Abschluss der Reihe wurde darin die erste grobe Idee eines Masterscreeners vorgestellt, in den wir große Hoffnungen zur Verbesserung der Panelperformance legten – und im selben Zug auch erste Erfahrungsberichte mit dieser neuen Maßnahme angekündigt.

Voila! Fast ein halbes Jahr später haben wir nun die ersten Ergebnisse auf der GOR 2010 vor einem kritischen Fachpublikum vorgestellt. Und – so viel darf man schon vorweg nehmen – die Resonanz war durchweg recht positiv.

Der Vortrag begann mit einer kurzen Zusammenfassung der Probleme, auf die wir mit dem Masterscreener reagieren wollten. Unsere beiden Hauptziele waren eine höhere Beendigungswahrscheinlichkeit bei Umfragen und eine höhere Motivation der Panelisten. Daher wurden von den vielen Eigenstudien, die wir zum Masterscreener durchgeführt hatten, exemplarisch die beiden Untersuchungen vorgestellt, die eine Antwort darauf geben konnten, ob wir unseren Zielen näher gekommen waren.

Die erste Untersuchung betraf eine einfache Auswertung der Panelperformanzdaten, wie sie standardmäßig für jeden Panelisten erhoben werden. Hier wurde das erste Quartal 2009 (ohne Masterscreener) mit dem ersten Quartal 2010 (mit Masterscreener) verglichen – und zwar für aktive Bestandspanelisten, die regelmäßig am Masterscreener teilgenommen haben. „Aktiv“ bedeutet hier, dass die Panelisten eine überdurchschnittliche Teilnahmebereitschaft aufweisen – was der Tatsache geschuldet war, dass in den drei Monaten der Vergleichszeiträume auch ausreichend Performanzdaten angefallen sein mussten, um einen Vergleich durchführen zu können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: die Beendigungswahrscheinlichkeit hat sich verdreifacht – was unter anderem bedeutet, dass unsere Panelisten nun mehr positive als negative Erlebnisse haben, wenn sie eine Umfrage beginnen.

Insofern verwundert es auch nicht, dass die Zufriedenheit mit der Panelmitgliedschaft in unserer zweiten Studie für solche Panelisten höher ist, die regelmäßig am Masterscreener teilgenommen haben. Vor allem der gute Wert bei der Weiterempfehlungsbereitschaft der Panelmitgliedschaft – also nicht nur die einfache Motivation unserer Panelisten, sondern sogar die Motivation andere Menschen zu motivieren – spricht für die positiven Effekte des Masterscreeners.

Wenngleich also aus unseren Erfahrungen ein recht positives Zwischenfazit zu ziehen war, schloss der Vortrag mit einer kurzen Diskussion von Problemfeldern, denen wir uns in der Zukunft noch intensiver zuwenden möchten. Alles in allem aber – so auch das Feedback, das wir nach dem Vortrag bekommen haben – sind wir auf dem richtigen Weg!

Fresh Talents for ODC Services

After a great start into 2010 and in order to further support our growth objectives, we have recruited and want to welcome three new members to the ODC crew!

Esther Herchenröder has joined our Sales-Team as Sales Manager Germany. She brings extensive research experience from jobs at DocCheck, OpinionWay and SmartTabs. Esther used to live in Mexico for the past year where she set up her own language school serving companies whith language lessons mostly in German and English. She speaks 4 languages and holds an MBA in International Marketing from the European School of Business, Reutlingen.

The Project Management Team has a new member with Denis Kähmann joining as an intern in project management. Denis studied geography & tourism at the University of Paderborn. After moving to Munich he collected first working experience in the online sector at Cable One Multimedia and is now keen on his new role in online research! At ODC Services GmbH Denis will be responsible for supporting the project management team in customer service, programming of online surveys, conducting international market research projects and data analysis.

Carlo Morabito is fresh to our Panel Management and -Development Team. A native Italian from Catania, Sicily, Carlo started as a Support-Agent for our Italian Panel opinion-people in April 2009. Since April 2010 he’s now working with us as an intern and helps the panel-management with the administration of the panel web site and its construction. He is currently finishing his studies in communication science at the University of Catania, Italy.

Is the Crowd wise enough to predict the Election Results for the German “Bundestag”?

Together with our dear colleague Thomas Donath from Nordlight Research I had the opportunity to present a study we conducted to find out, if a wisdom of crowds-approach to election prognosis could potentially compete with or even outperform traditional methods for election research.

With this short blog-entry I`d like to give you a short summary on the speech. Hope you enjoy it and of course your comments are welcome!

“The Wisdom of Crowds”, a book written by James Surowiecki in 2004 about the aggregation of information in groups, claims the many to be smarter than the few. According to Surowiecki, four key criteria have to be met to enable a large group (crowd) to make accurate predictions and the right decisions in terms of reaching common goals.

1) Diversity of opinion: a wide range of points of view in the group
2) Independence of opinion: individuals making guesses do not influence each other
3) Decentralization: local and specialised knowledge
4) Aggregation: a mechanism to reach a collective guess or decision

The goal of this study was to obtain a first indication on whether a “wisdom of crowds” approach to election prognosis could potentially compete with or even outperform traditional means of prognosis.

Methods & Data
We asked 2,323 Germans, registered in an online-access-panel, to predict the official outcome of the German “Bundestagswahl 2009” one week in advance. There were three major differences to surveys executed by institutes like “Forschungsgruppe Wahlen” or “Infratest dimap”. Firstly, the sample was not representative. Secondly, no weighting of raw data was employed. Thirdly and most importantly, participants were asked to give their own prognosis for all major parties rather than state which party they would vote for the following Sunday.

Results
The main outcome of the study is that – in this single trial – the wisdom of crowds approach yielded a slightly less precise prognosis compared to results of traditional surveys just before the election (sum of absolute difference in percentage points: 10.3 for Wisdom of Crowds vs. 8.4 for e.g. Forschungsgruppe Wahlen and Infratest dimap).
However the precision of the wisdom of crowds approach is still high enough to justify further interest.
Also, a large number of moderator variables such as interest in politics, gender, age, or the knowledge of other prognoses correlate with individual forecast performance.

Based on these results, we shed additional light on the idea of the wisdom of crowds – a method which may be an interesting methodological addition to various research purposes which require prognosis. You might find our charts here:

For more information on this case-study and on our findings, please don’t hesitate to contact either Thomas (thomas.donath [at] nordlight-research.com) or me (ci [at] odc-services.com), or simply use the comment-function!

“Wir wollen lieber vorangehen, als nachziehen” – Interview mit C. Irmer anlässlich der ISO-Zertifizierung

Bewegtbild auf opinion people?…uuuund Action!!!

22. April 2010 Babak Soori Keine Kommentare

Der Trend im Netz geht deutlich in Richtung Bewegtbild…Dem schließen auch wir uns an!

Um unseren Interessenten und Panelisten den Registrierungsprozess auf opinion people noch besser zu veranschaulichen, haben wir seit gestern einen kleinen Animationsfilm online gestellt.

Diese Quicktour zeigt Schritt für Schritt, was nach Erhalt einer Einladung zu opinion people getan werden muss, um ein aktives Panelmitglied zu werden. Doch sehen Sie selbst.

Quicktour (inkl. Sound) die Erste…uuuund Action!!!



Rund um Köln 2010 – Der ungeschönte Bericht zum Radklassiker

20. April 2010 Christoph Irmer 1 Kommentar

Am Ostermontag war es mal wieder soweit. Der Radklassiker Rund um Köln stand an und quasi als Warm-Up für das Profirennen, durften wir “Amateure” beim s.g. Jedermann-Challenge in die Pedale treten…

Ursprünglich hatte ich mich mit meinem lieben Rennradl-Kollegen Olaf Hofmann vom Team Skopos großspurig für die 129km-Strecke gemeldet, nachdem ich bis dato aber genau kein einziges mal in diesem Jahr auf meinem Rennradsattel gesessen bin, meldeten wir dann doch noch um auf die etwas kürzere und vermeindlich einfachere Strecke von 69km. Schöner Nebeneffekt war, dass auch Armin, Torsten und Stefan vom Team Skopos mit uns auf die gleiche Strecke gingen. Kurzfristig mußte der liebe Kollege Johannes Mirus leider aus gesundheitlichen Gründen passen – so ist das eben: man sollte nicht in Urlaub fahren, lieber Johannes, da wird man eh nur krank ;-) Bei der Gelegenheit möchte ich es aber nicht verpassen, den werten Lesern den tollen Blog von Johannes ans Herz zu legen: http://jc-log.jmirus.de/ – wirklich empfehlenswert!

Wie dem auch sei… bereits am Ostersonntag bin ich mit meiner besseren Hälfte angereist und einer Einladung von Olaf für eine Schlafgelegenheit und ein tolles Abendessen gefolgt. Chapeau, Olaf, Chapeau! Was Du kochtechnisch immer aus dem Hut zauberst ist aller Ehren wert! Ein wunderbares Essen und trotz des Verzichts auf den Wein ein rundum gelungener Abend im Kreise der Familie Hofmann. Danach früh ins Bett, damit wir wenn schon völlig gemästet, dann doch zumindest ausgeschlafen ins Rennen gehen konnten.

Nachdem wir uns am Sonntag abend bezüglich des Wetters noch sehr unsicher waren, so war das Erwachen doch ein sehr erfreuliches: Sonnenschein und ein (fast) wolkenloser Himmel. Es war zwar noch ziemlich kühl, aber wie sagt man…: “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung”. Also entsprechend warm eingepackt und dann mit dem Auto auf den Weg von Bonn nach Köln. Dort traffen wir uns dann mit den weiteren Kollegen von Skopos. Die Radln nochmals kurz durchgecheckt, die Ausstattung überprüft und dann machten wir uns auf Richtung Start.

Um Punkt 11.00 Uhr ging’s dann los und gemeinsam mit Olaf machte ich mich auf die Strecke. Wohl etwas zu viel Adrenalin, Selbstüberschätzung und die Erfahrung aus dem letzten Jahr führten dazu, dass ich das fehlende Training unter- und meine eigene Leistungsfähigkeit ordentlich überschätze… Die ersten ca. 16km drückte ich ordentlich auf die Tube. Olaf blieb im Schlepptau und wie ich nach dem Rennen erfuhr, dachte er sich wohl zu diesem Zeitpunt “boah, was für ein Tempo, da kann ich nicht lang mithalten…”. Dumm nur, dass ich nach diesen 16km nicht mehr wirklich mithalten konnte :-) Eigentlich wollte ich dann Olaf die Arbeit machen lassen und mich ein bisschen bei ihm in den Windschatten hängen, an der ersten leichten Steigung mußte ich aber abreißen lassen.

Hier einmal der Streckenplan und das Höhenprofil der wirklich schönen Rundfahrt:


Quelle: www.rundumkoeln.de

Nun ja, ich fuhr also die restlichen ca. 53km mal in kleineren Gruppen, größtenteils jedoch allein. Da offenbarte sich mir auch wirklich am eigenen Leib, was für ein großer Unterschied es doch ist, im Windschatten einer größeren Gruppe mit 35-40km/h locker dahinzuradeln vs. alleine mit ca. 28-30 km/h gegen den Wind zu kämpfen… 2 ordentliche Anstiege und am Schluß eine relative lange Strecke gegen den Wind nach Köln hinein und über die Severinsbrücke hatten es in sich und ließen mich auf der Zielgeraden nicht gerade topfit erscheinen, wie Ihr hier bewundern könnt:

Im Ziel wurde ich von Olaf und einem von Skopos gesponsorten Fitness-/Rad-Team empfangen. Mit 2:10:40 lag ich zwar weit über dem anvisierten Ziel von unter 2 Stunden, aber immerhin bin ich noch irgendwann angekommen ;-) Olaf hatte mir saubere 11 Minuten abgenommen und somit das interne Duell deutlichst gewonnen… Gratulation, lieber Olaf, Du bist ab sofort mein unbestrittener Radrenn-Hero!

Nun ja, das alte Sprichwort “Ohne Fleiß kein Preis” hat sich hier mal wieder bewahrheitet. Dementsprechend bin ich auch sofort ins Training eingestiegen und habe mich schon mal für das nächste Rennen am 23. Mai in München gemeldet! Hier warten die Bulls Cycling Days in München und ich bin überzeugt, dass die 70km quer durch München und das südliche Umland deutlich besser laufen werden, als mein Auftritt in Köln.

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Rein ins Offline-Getümmel…

15. April 2010 Babak Soori Keine Kommentare

Als Online-Marktforschungsunternehmen kann und will sich ODC besondere Veranstaltungen nicht entgehen lassen. Besondere Veranstaltungen wie die Internet World Fachmesse, die sich an Internet-Professionals aus Unternehmen richtet, die das Internet gewerblich nutzen.

Gesagt getan, und schon befand ich mich gestern im Offline-Getümmel der Münchner Messe. Während ich interessiert von Stand zu Stand schlenderte, lag mein Fokus fest auf der Erschließung neuer Online-Rekrutrierungswege. Neben ein paar fruchtbaren Gesprächen mit Dienstleistern aus den Bereichen Email- & Affiliatemarketing, war das Fachvortragsprogramm (meiner Meinung nach das Highlight auf der alljährlichen I-World) obligatorisch.

So wurde u.a. gelehrt, wie E-Mail-Marketing im mobilen Internet am Besten funktioniert (IPhone sei dank!). Besonders lehrreich dabei: Der Spruch “Weniger ist Mehr” sollte z.B. beim Erstellen eines Mobile-Newsletters endlich ernst genommen werden!

Ein weiterer Vortrag beschäftigte sich mit den Erfolgsfaktoren für einen optimalen Social Community-Dialog. Als Basis diente eine eigens durchgeführte Marktforschungsstudie unter Social-Media-Usern. Die einfache Erkenntnis aus diesem hochinteressanten Vortrag – leider zu oft ignoriert: Vergessen Sie die Reichweite (Nutzerzahlen) in Facebook, Twitter & Co.!!! Demnach ist es viel wichtiger, zunächst die Motive der User in den einzelnen Social-Netzwerken zu kennen, anstatt sich nur auf die Reichweite zu konzentrieren. Je nach Motiv gilt es, eine passende User-Ansprache zu konzipieren und richtig zu platzieren. Möchte ich privat Freundschaften pflegen und dabei meine Fotos und Videos austauschen oder gar mich selbst in Szene setzen (z.B. Facebook, StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ, wer-kennt-wen)? Möchte ich nahezu sekündlich Informationen sammeln und durch die Welt schicken (z.B. Twitter)? Oder möchte ich rein beruflich wichtige Kontakte knüpfen (z.B. Xing, Linkedin)?

Tatsächlich sind solche Informationen & Erkenntnisse für den Aufbau und die Platzierung eines Online-Auftritts in Social-Netzwerken entscheidend. Auch ODC beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit diesem Thema. Und die Arbeiten laufen auf Hochtouren, damit das internationale Online-Panel opinion-people.com das Licht der Social-Media-Welt erblickt.

Wir halten Sie auf dem Laufenden! ;-)